Wie es zu der Saftfabrik kam

Wieso weshalb warum es eine Saftfabrik geben mußte und wie es dazu kam:

Diejenige, die auf diese verrückte Idee (so wird sie manchmal liebevoll im engeren Familienkreis beschrieben) ist Alex (Alexandra Podeanu), also ich. Als Kind schon mit frischen Säften aufgewachsen (in Rumänien hatten wir ja nichts 🙂 und ein Glück hatten die Eltern einen Entsafter von der Tante aus Wien bekommen), wurden diese immer sehr geschätzt. Sie schmecken anders und viel gesünder gehts nicht. Also war es klar, dass eine der ersten Ausrüstungen in der eigenen Wohung in Berlin ein Entsafter sein mußte (an technischer Küchenausrüstung fehlt kaum was bei Podeanu/Rahn – nur wird vieles nicht besonders oft benutzt, aber hauptsache man hat es). Wäre da nicht immer dieses sauber machen des Entsafters… Also gab es immer wieder Phasen, in denen wurde fleißig viel frischer Saft gemacht, und dann gab es wiederum Phasen, da der Entsafter in den Schrank verschwand, bis die Lust auf frischen Saft siegte.

Die Alternativen waren nicht sehr befriedigend… Saftstände mit frischem Saft sind eher langweilig, da in der Auswahl beschränkt, außerdem hat man nach einer Weile alle Sorten durch. Die Zutaten sind nicht ausschließlich frisch, es werden oft gefrorene Zutaten oder auch Direktsäfte benutzt. Das ist an sich zunächst nicht schlimm, aber unser Anspruch ist ein anderer.  Die selbst gemachten schmecken einfach so viel besser! Naja, die Smoothies aus dem Supermarkt sind zwar lecker, aber eben nicht ganz so frisch, das schmeckt man auch, und wozu sie genau gut sind, weiß man auch nicht 😉 .

Und was ist, wenn man nicht dazu kommt, sich zu einem Saftstand oder in einen Supermarkt zu begeben, oder diese Tage, an denen man sowieso nicht zu viel kommt – wie schön wäre es, wenn jemand einem den Saft bringen würde, zum Beispiel ins Büro. Außerdem würde ich gerne wiessen, welcher Saft wofür gut ist, schließlich erfüllen Obst und Gemüsen viele gesundheitliche Funktionen. Zuhause kommt man kaum dazu, und dann immer dieses Saubermachen des Entsafters… nee, da mußte es eine Lösung geben. Und wenn nicht, na dann mache ich halt eine! Das war so Anfang März…

Der Name kam mir morgens in der Küche. Ich teilte ihn meinem Lebensgefährten mit, schon war die Domain gesichert. Und dann ging es los: Bücher besorgt, mit Freunden und Bekannten gesprochen, auch mal mit Fremden, recherchiert, eine Umfrage gemacht, an einem Businessplan geschrieben, gerechnet, informiert, um Rat gefragt, viele Stunden abends und nachts am Laptop verbracht, einen Programmierer und eine Designerin für die Idee und das Team gewonnen, das Logo beim DPMA angemeldet, den Businessplan geschrieben, Geldgeber begeistert, Flaschen, Deckel und einen Raum gesucht und gefunden. Zwischendurch immer wieder Saft produziert und mit anderen verglichen, meiner hat immer gewonnen 😉 .

Und nun ist es soweit: der Raum ist fast fertig (die Umbauten waren nicht ohne), die Flaschen sind bedruckt und angekommen (auf Umwegen in den Keller gelangt, da die Paletten zu groß für die Kellertür waren), die Deckel ebenfalls angekommen, die Webseite in Ihrer ersten Version fertig, die ersten Mitarbeiter an Bord… und wir sind ganz aufgeregt, denn nun sind unsere Kunden dran: Wir freuen uns auf alle Fans des frischen Saftes!

Möge die saftige Zeit beginnen!

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