Dem Frühling entgegen

Lange ist es her, dass wir etwas an dieser Stelle über die Entwicklung der Saftfabrik geschrieben haben. Dies wird jetzt nachgeholt und verspricht Besserung für die Zukunft.

Nach der offiziellen Eröffnung ging es recht stürmisch weiter. Die PR, die wir bekommen haben, und die von Christian Soult und Simone Fischer für die Saftfabrik koordiniert wird, hat uns dann auch die erste Bekanntheit in Berlin gebracht. Wir waren in diversen Zeitungen und im Radio. Die AFP hat auch einen Filmdreh in der Saftfabrik gemacht. Dies hat uns neue Kunden gebracht und gleichzeitig gezeigt, dass wir noch weit entfernt vom Optimum in der Produktion sind. Christian und Simone haben wir übrigens über hiogi (www.hiogi.com) kennen gelernt, dem Portal und der Community für Fragen und Antworten per SMS, danke nochmal an Björn Behrendt für die Kontaktherstellung.

Nachdem wir also Ende Februar die Steigerung der Sales mit der Produktion angepaßt haben, kam ab 1.März der erste Großkunde hinzu, die Gourmet Kaffee Kette Caras mit fünf Filialen in Berlin.

Caras Säfte mit eigenem Etikett

Caras Säfte mit eigenem Etikett

Caras wird von der Saftfabrik täglich beliefert und hat sich für vier verschiedene Sorten mit eigenem Etikett mit den Namen MR GREEN, MR RUBY, MR PINK und MR YELLOW entschieden. Seit dem 1.März wird also in der Saftafbrik auch am Samstag und Sonntag produziert und ausgeliefert. Derzeit teile ich mir mit Ana die Wochenenden, einen Tag fahre ich aus und bin bei der Produktion in der Saftfabrik dabei, an dem anderen sie. Wir haben auch schon bei der Verwaltung zusätzliche Schlüssel beantragt, aber wie ja schon aus der Vorphase der Gründung dem einen oder anderen bekannt, ist die Deutsche Annington nicht die schnellste… Ach ja, sie Schlüssel brauchen wir, damit die Mitarbeiter auch mal ohne uns am Wochenende eine komplette Schicht machen können.

Pünktlich zum 1.März wurde allerdings auch Lukas krank, was dann zunächst für extreme Engpässe gesorgt hat. Ana und ich mußten mit in die Küche und waren teilweise bis 22:30 Uhr dort, da Tagesgeschäft auch weiter laufen mußte. Auch Thomas mußte den einen oder anderen Tag zusätzlich anreisen und mit anpacken. Es wurden im Schnellverfahren zusätzliche Mitarbeiter eingestellt. Da haben wir auch sehr viel Glück gehabt, denn sie kamen wie gerufen, zum Suchen hatten wir nämlich keine Zeit 😉 Die Vorstellungsgespräche fanden dann teilweise direkt beim Probearbeiten statt. Danke an dieser Stelle an Carolyn, Paul und Frederik, die sich dann recht schnell zurecht gefunden haben und uns schon in der nächsten Woche sehr entlastet haben.

Das war auch wichtig, denn Mitte März war auch die ITB in Berlin. Besonders gefreut haben wir uns über den Großauftrag der Air Berlin für die legendäre Party in der Nolle. Dafür haben wir 800 Säfte produziert, die als Air Berlin – Katerdrink an die Gäste zum Abschied verteilt wurden. Der leckere Saft war sehr mild und aus den Zutaten Pflaume, Erdbeere, Ananas und Birne. Die kleinen Flaschen hat ein schönes Etikett, welches dem Motto „30 Jahre Air Berlin“ angepaßt wurde.

30 Jahre Air Berlin

30 Jahre Air Berlin

In der letzten Woche hatten wir wieder Krankheitsausfälle, aber mittlerweile auch einige mehr im Team, so dass das Chaos in Grenzen blieb und bis auf kleinere Mißgeschicke alles sehr gut geklappt hat. Vielen Dank und Willkommen an dieser Stelle an Susy, Susann und Claudia. Wie Ihr schon merkt, es kommen mehr Frauen ins Team 😉

In der Produktion haben wir einen weiteren Entsafter gekillt und dafür einen neuen gekauft. Der Super-Entsafter ist auch schon bestellt, der sollte nicht mehr so schnell kaputt gehen. Ansonsten gibt es in der Küche neuerdings eine selbstgebastelte „Abfüllanlage“. Naja, es sind nur Kanister mit Hahn, die zu diesem Zweck umgebaut wurden, aber es ist ein Anfang. Die wenigen warmen Tage haben uns auch einen Vorgeschmack auf den Sommer gegeben und wir sind schon am Prüfen bezüglich einer Klimaanlage. Die Kühlzelle für das Lager ist schon länger ein Thema, mal sehen, wann wir uns das leisten können.

Eine große Neuigkeit im März ist der deutschlandweite Versand. Aufgrund der vielen Anfragen und weil der Zufall uns einen Partner (Mail Boxes Etc.) beschert hat, mit dem wir sinnvoll versenden können, sind wir dieses Thema nun doch früher als geplant angegangen. Die passenden Thermoboxen und Kühlelemente waren auch schnell gefunden. Nachdem die ersten Testsendungen an die Famile quer durch Deutschland problemlos geklappt haben, konnten wir das auch für unsere Kunden anbieten. Derzeit nur telefonsich und per E-Mail zu bestellen, gibt es die Boxen für den Versand in Deutschland. Wir arbeiten aber mit Hochdruck daran, dass wir so schnell wie möglich diese Option auch online buchbar machen. Die Boxen gibt es in drei verschiedenen Größen (16 x 250 ml, 5 x 500 ml und 10 x 500 ml) und kosten zwischen 32,90 EUR und 62,90 EUR inkl. Verpackung und Versand. Sie werden mit UPS über Nacht transportiert und können dann gekühlt gelagert noch mindestens drei Tage lang konsumiert werden.

Saftboxen für den DE Versand

Damit wäre der März zusammen gefaßt. Das Wetter war leider noch nicht so frühlinghaft, aber der April verspricht viel. Unsere Never-Ending-Story mit der Scheibenbeklebung ist auch immer noch nicht durch. An einem etwas schöneren Tag im März fingen wir damit an. Leider war es aber so windig, dass die Beklebespezialisten nicht so weit gekommen sind. Nun haben wir seit über zwei Wochen eine angefangene, aber nicht abgeschlossene Beklebung. Der nächste Termin ist der der 2.April, wenn alles gut geht, haben wir dann endlich eine schön beklebte Scheibe und trinken daraufhin eine ganze Kiste Saft!

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2 Antworten to “Dem Frühling entgegen”

  1. Berliner Saftfabrik produziert Säfte nach Mausklick | K A S S E N S T U R Z B L O G Says:

    […] Mixology die Frische der Produkte, das Obst werde täglich frühmorgens eingekauft. Das Saftfabriblog selber berichtet über eine Fülle gefreuter Aktivitäten rund um die […]

  2. Kroker Says:

    Hallo
    Wir suchen Gunstigen Orangen und Mühren saft für Export. ( ca 25-30 LKW Monat )
    mfg
    Kroker

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